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FSA nimmt Tätigkeit auf

Freiwillige Selbstkontrolle der Arzneimittelindustrie beginnt Kontrolltätigkeit

Berlin, 29.04.04 (FSA). Heute hat die ‚Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.’ ihre praktische Tätigkeit als Kontrollinstanz aufgenommen. Die Einrichtung mit Sitz in Berlin wird ab sofort Beschwerden nachgehen, die Verstöße von Arzneimittel-Unternehmen gegen den Vereinskodex betreffen. Der Kodex konkretisiert die Grenzen legitimer Formen der Zusammenarbeit von Ärzten und der Arzneimittelindustrie.

Beschwerden über Verstöße können von Jedermann und jeder Institution, so z. B. von Ärzten, Krankenkassen oder Unternehmen, in schriftlicher Form vorgebracht werden. Sie werden dann von der Schiedsstelle der ‚Freiwilligen Selbstkontrolle’ mit ihren zwei Instanzen bearbeitet und erwiesene Verstöße geahndet.

Notwendige Voraussetzung für die heutige Aufnahme der praktischen Tätigkeit der ‚Freiwilligen Selbstkontrolle’ war die Anerkennung des Vereinkodex als kartellrechtskonforme Wettbewerbsregeln durch das Bundeskartellamt. Diese ist Anfang des Monats erfolgt.

Ziel des im Februar 2004 von den forschenden Arzneimittelherstellern gegründeten Vereins ‚Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.’ ist, dass nicht immer wieder die ganze Branche wegen Fehlverhaltens einzelner Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Ärzten pauschal in Misskredit gerät. Die Gründungsmitglieder sind zugleich Mitglieder des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA). Die Mitgliedschaft steht aber ausdrücklich allen Unternehmen der Arzneimittelindustrie offen.