Der Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.“ (FSA) verhängte Anfang des Jahres eine Geldstrafe von 50.000 Euro gegen eines seiner Mitgliedsunternehmen. Der Vorstand des Vereins hat nun entschieden, diese Summe zu gleichen Teilen an folgende wohltätige Organisationen zu spenden:
v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel, Bielefeld (Projekt Reitstall Enon)
Klinik für Tumorbiologie, Freiburg
Deutscher Hospiz- und PallativVerband e.V., Berlin
Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V., München
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V., Hannover
Michael Grusa, Geschäftsführer des FSA begründet die Entscheidung wie folgt: „Wichtig war uns bei der Auswahl, Organisationen in Deutschland zu unterstützen, die sich nicht nur mit der Bekämpfung von Krankheiten sondern auch mit der Linderung von Leiden befassen und engagiert und etabliert auf ihrem Gebiet sind. So kann mit einer Strafzahlung der Unternehmen durchaus Gutes bewirkt werden.“ Auch künftige Geldstrafen werden für wohltätige Zwecke gespendet.
Berlin, den 08.05.2008