Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.
Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. mit neuem Vorstand
Hoher Stellenwert von ethischen Standards im Pharmamarketing unterstrichen
Berlin, 23. März 2007

Pressemitteilung


Auf seiner heutigen Mitgliederversammlung hat der Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.“ (FSA) einen neuen Vorstand gewählt. An der Wahl beteiligt waren zum ersten Mal auch die Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Sie sind kürzlich dem FSA beigetreten. Darüber hinaus gab der FSA einen Ausblick auf seine Ziele für das Jahr 2007.

Als neue Vorstände wurden gewählt: Alfred Bein (GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG), Torsten Boethin (Opfermann Arzneimittel GmbH), Carsten Clausen (Fresenius Kabi Deutschland GmbH), Friedhelm Dickel (B. Braun Melsungen AG), Axel Eppert (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG), Bettina Freise (Baxter Deutschland GmbH), Michael Klein (Pfizer Deutschland GmbH), Christiane Rohde-Kozianka (G. Pohl-Boskamp GmbH & Co KG), Peter Sattler (Procter & Gamble Pharmaceuticals-Germany GmbH), Andreas Schillack (Lilly Deutschland GmbH), Dr. Alexander Urmoneit (Roche Pharma AG) sowie Heiner Will (Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH).

Zum ersten Mal waren auch Vertreter von BPI-Unternehmen an der Wahl des Vorstands beteiligt. FSA-Geschäftsführer Michael Grusa betonte die Bedeutung des kürzlichen Beitritts für den Verein: „Der Beitritt der BPI-Mitglieder macht deutlich, dass unsere Arbeit greift und in der Branche ein Umdenken stattgefunden hat. Je mehr Unternehmen ihr Pharmamarketing nach dem Kodex ausrichten, desto effektiver kann die Selbstkontrolle wirken.“

Henning Fahrenkamp, BPI-Hauptgeschäftsführer, erklärt: „Nach ethischen Standards ausgerichtete Arzneimittelinformationen können nicht hoch genug bewertet werden. Fairer Wettbewerb stellt die Maxime für lauteres Unternehmenshandeln dar.“

Auch vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) wurde die Entscheidung der BPI-Unternehmen begrüßt: „Die Freiwillige Selbstkontrolle wurde gegründet, damit das Fehlverhalten einzelner Unternehmen nicht die ganze Branche in Misskredit bringt. Der Beitritt ist ein wichtiges Signal an die Politik wie an unsere Branche. Er beweist der Politik, dass die Selbstregulierung funktioniert und es zunehmend mehr Unternehmen ernst meinen mit einer korrekten Zusammenarbeit zwischen Ärzten und unserer Industrie. Mögen sich auch weitere Unternehmen und Verbände dadurch ermutigt fühlen, dem FSA beizutreten“, so die Hauptgeschäftsführerin des VFA, Cornelia Yzer.

Der neu gewählte Vorstand des FSA will auch im Jahr 2007 die erfolgreiche Arbeit des Vereins als Schiedsstelle für verantwortungsbewusstes und ethisches Pharmamarketing fortsetzen. Einen Tätigkeitsschwerpunkt soll wie in den vergangenen Jahren die nachhaltige Etablierung des FSA-Kodex als Institution bei der Pharmabranche und bei den Angehörigen der medizinischen Fachkreise bilden. Dies soll auch im Jahr 2007 mit Aufklärungsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit geschehen, um zunehmend auch Nicht-Mitglieder zu überzeugen, dem FSA beizutreten und sich dem Kodex zu unterwerfen.


Über den FS Arzneimittelindustrie e.V.

Der Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ e. V. (FSA) sichert und überwacht die Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und Ärzten sowie den Angehörigen der Fachkreise im Rahmen der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und seines Verhaltenskodexes. Ziel ist es, ethisches Verhalten zwischen Pharmaindustrie und den Angehörigen der medizinischen Fachkreise zu fördern und einen fairen Wettbewerb der Unternehmen untereinander sicherzustellen.

Gegründet wurde der Verein mit Sitz in Berlin im Februar 2004 durch die Mitglieder des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) und nahm seine Tätigkeit im April des gleichen Jahres auf. Mittlerweile haben sich nach dem Beitritt der Mitglieder des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), die verschreibungspflichtige Medikamente vertreiben, rund 120 pharmazeutische Unternehmen, darunter die größten in Deutschland tätigen, dem FSA angeschlossen und dem Kodex unterworfen. Die Mitgliedsunternehmen haben sich durch die Anerkennung des FSA-Kodex verpflichtet, die Therapiefreiheit des Arztes nicht zu beeinflussen, um die bestmögliche Versorgung des Patienten zu gewährleisten.



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